Romeo & Julia


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Ich bin in dich verliebt.

 

 

 

 

 
 
 
 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15.12.09 18:20


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Klänge im Ohr.
Oder im Bauch.
Laut hämmernd oder leise schwingend.
Mit Gefühl.
Oder Kopf.
Du & deine Hand.
Daneben meine.
Halt sie fest. Halt sie fest. Halt mich fest.
Du redest leise.
Nicht zu leise.
Manchmal mit dem Kopf durch die Wand.
Oder oben drüber.
Mein Herz.
Daneben deins.
Hals über Kopf.
Oder andersrum.
Lachen oder Flüstern.
Du & dein Gefühl.
Daneben meins.
Hörst du das? Hörst du das? & dann mich?
Verstecken spielen.
Zu zweit.
Oder unter dem Tisch.
Augen zu oder auf.
Mit der Hand vorm Gesicht.
Mein Strahlen.
Daneben deins.
Sinnlose Worte.
Mit Tiefgang oder Hals bis zum Wasser.
Anker über Bord und fest machen.
Denk daran. Denk daran. Denk an mich.
Schweigen ohne Ohren.
Oder laut sein ganz leise.
Vielleicht auch zu zweit.
Ewig oder nur ganz kurz.
Mit Herz.
Ganz bestimmt.
Du & deine Hand.
Daneben ich.
Halt mich fest. Halt mich fest. Ich halt dich fest.

8.12.09 20:55



& wenn ich meine Augen schließe,
dann will ich nur dich sehen.
Ich will dich sehen & dann schlafen.

Ich will nur dich, nur dich, nur dich sehen.

 

 

 

8.12.09 20:24


Herbstkopf.

Blätter fallen vom Baum.
&
du tanzt und lachst leise.
Die Nase sucht schon mal den Schnee.
&
meine Hand ist eisig kalt.
Du machst alles ein bisschen wärmer.

&
irgendwie auch schöner.
Verstehst du was ich sage, wenn ich meine:
„Bis hierhin und dann noch mal zurück.“ ?
&
du meinst:“Ewig.“
Ich wippe mit dem Fuß zum Klang.
&
du zauberst Luftballons in den Regen.
Vielleicht tanzen wir für immer.
&
vielleicht noch ein Stück über den Tellerrand hinaus.

Jetzt und gleich und noch mal zurück.
6.12.09 17:11


herzklopfen.

fast kopflos laufe ich durch die stickigen gassen.
es riecht nach schlaflosen erinnerungen.
blind & taub ohne klare gedanken.
meine adern pulsieren aufgeregt.
die wände besprüht & die füße in muffigen schuhen.
ich laufe dir nach, weil du meine worte hören sollst.
der beat macht als letzter das licht aus.
mit klatschendem beifall bleibst du stehen & greifst nach meinen liegengelassenem gefühl.
nicht das erste oder letzte mal.
6.12.09 17:17


Eine Liebeserklärung.


Ich schließe die Tür hinter mir.
Der Wind seufzt in meinen Ohren - in den hellsten und dunkelsten Tönen.
Ich rümpfe meine Nase und verschränke die Arme vor meinem Körper.
Es ist kalt geworden. Wenn nicht sogar schon tiefster Winter.
Meine Schritte werden schneller. Ich beginne zu rennen.
Hüpfe über die Pfützen, die sich auf dem Asphalt gebildet haben.
Lichter glitzern darin. So wie Glühwürmchen, die man hier vergebens sucht.
Ich krame in meiner Jackentasche und ziehe den Autoschlüssel heraus.
Unruhiges Abtasten der Autotür. Gefunden.
Ich drehe den Schlüssel im Schloss herum und lasse mich auf den Sitz fallen.
Hektisch drehe ich mich um. Fokussiere mit meinen Augen die Dunkelheit. Gut, niemand sitzt hinter mir auf der Rückbank.
Eine schreckliche Angewohnheit. Eindeutig zu viele Horrorfilme gesehen, in denen der Böse die arme Frau von hinten erwürgt.
Ich starte den Motor. Lautstark dröhnt mir die Musik entgegen.
Ich drehe sie leiser.
Von hier ab weiß ich nichts mehr. Ich fahre wie mit Scheuklappen. Blicke nur geradeaus. Nicht zur Seite.
Die Straße verschwimmt vor mir, doch ich kenne diesen Weg.
Bin ihn allzu oft schlaftunken gefahren. Danach war ich wach. Glücklicher.
Ich fahre. Ich fahre. Neben mir ziehen die Lichter vorbei. Ich fahre. Viel zu langsam.
& irgendwann bin ich da. Ich hupe kurz. Stelle den Motor aus.
Ich warte. Ich warte. Dann geht das Licht draußen an der Haustür an.
Ein Lächeln huscht über meine Lippen. Die Tür öffnet sich und ich sehe sie.
Mein Herz hüpft ein kleines Stück nach oben und hämmert mit der Faust gegen meine Brust. Ich freu mich.
Danke für diesen Menschen. Danke. Verdammt. Danke.
Rückartig öffnet sie die Tür, so als wolle sie mit einem Schritt die Mauer durchbrechen & bei mir sein.
Sie lässt sich auf den Beifahrersitz plumpsen und gibt mir einen Kuss. Meine Beste.
Wir finden für jeden Gedanken ein Wort. Ohne darüber großartig nachzudenken oder zu überlegen, ob es gerade Sinn macht. Man kann ihnen quasi zusehen, wie sie in die Luft steigen und spiralförmig wieder herunterpurzeln.
Und dann wirft man sie wieder in die Luft, um zu gucken, wie sie diesmal landen. Herrlich.
Ich hab sie vermisst. & doch immer bei mir getragen. Jeden Tag.
Auf der Fahrt bemerke ich, dass sie mir so unglaublich wichtig ist.
Ich weiß nicht wann das war. Weiß nicht, ob es in dem Moment war, als ich die erste Kurve gefahren bin, aber irgendwann klopfte die Erkenntnis mit dem Zeigefinder an meinen Hinterkopf und ich ließ sie herein.
Ich weiß, dass mir in der Nacht sonst die Decke auf den Kopf gefallen wäre, wenn sie nicht bei mir gewesen wäre. Wenn auch nur für ein paar Stunden.
Aber alleine diese Anzahl von Minuten, Sekunden, reichten mir, um meinen Tank wieder zu füllen und mir das vollständige Lungenvolumen zurückzugeben. Ich konnte wieder befreit Luft holen und durchatmen.


Sie ist nicht nur schön, nein, sie ist unbeschreiblich.

Wenn sie lacht, dann aus vollem Herzen. So laut sie kann. Und manchmal erschrickt sie sich vor sich selber, wenn sie bemerkt, dass alle Welt auf sie blickt.
Dann zuckt sie kurz zusammen, hält sich die Hand vor den Mund und gluckst weiter.
Und deshalb ist sie so schön, wenn sie lacht.

Und wenn sie redet, dann hört man ihr zu. Man beobachtet ihre Hände, die in der Luft hin und her fuchteln, als wolle sie das Geschehen aufmalen.
Sie erzählt Dinge mit einer Begeisterung, wie ein Schmetterling voller Anmut durch die Luft schwebt.
Ihre Stimme ist laut. Und leise. Und laut. Und man kann die Worte, die aus ihr heraussprudeln gar nicht schnell genug aufsaugen und in einem Glas einfangen.

Wenn sie neben dir sitzt und du weinst, dann reicht allein ihre Anwesenheit, um dich besser zu fühlen.
Sie erzählt dir dann was, aber allein die Farbe ihrer Stimme beruhigt dich und legt dir ein Stück Hoffnung in die Hände.
Ein Stück von ihr. Von ihr und ihrem Herzen.

Sie würde dich nie fallen und in einer Ecke verstauben lassen.
In jedem Menschen sieht sie das Gute, solange bis derjenige sie wie eine alte Puppe behandelt und sie zu Boden wirft.
Erst dann verschließt sie vor diesem Menschen ihr Herz, damit es nicht verletzt wird.
Und glaub mir, ihr Herz ist das schönste das ich kenne.

Sie gibt einem das Gefühl etwas Besonderes zu sein. Mit all den kleinen Macken und Ausbrüchen.
Sie liebt einen so, wie man ist.
Sie zeigt einem, dass man nicht ersetzbar ist, wie der Knopf an einer Jacke.

Und wenn man sie überrascht, dann freut sie sich wie ein kleines Kind. Sie quietscht und hüpft. Dreht sich im Kreis.
Ihre Freude ist wie ein Lolly in den Händen eines traurigen Kindes. Sie lässt einem das Herz aufgehen.

Selbst wenn die Worte von ihr lauter und eindringlicher klingen.
Man sich Worte an den Kopf wirft, die man hinterher bereut. Man zusammen mit ihr gegen die Wand läuft und sich mächtig den Kopf stößt, landet man nach ein paar Stunden wieder zusammen auf dem selben Fleck. Weil man die andere Herzhälfte gar nicht hassen kann. Weil man es überhaupt nicht aushält, wenn der andere sauer auf einen ist.
Weil es sich anders viel besser anfühlt. Weil ein Herz im gleichschlagenden Rhytmus viel schöner und gesünder ist.

Sie strahlt, ohne es zu wissen.
Sie verzaubert, ohne die Zaubertricks zu kennen.
Sie beruhigt, ohne es absichtlich zu tun.
Sie steckt an, ohne es mit ihrem Lachen zu beabsichtigen.
Sie liebt, mit einer Stärke, die einen jeden Tag aufs neue glücklich macht.



Ich glaube es gibt für jedes Lebewesen auf dieser Welt ein Gegenstück, welches einen hält und stüzt, wenn es zu fallen droht.
Für jedes Lebewesen ein Gegenstück, mit dem man sich auch ohne Augenlicht und Stimmfarbe versteht.
Ich habe dieses passende Gegenstück gefunden und ich weiß, dass sie mich immer begleiten wird. Wenn auch mal im Stillen. Aber sie wird immer da sein. Egal wann. Egal wo.
& auch ich werde immer neben ihr herlaufen. Manchmal die Hand fest umklammert und manchmal locker haltend.
"Und sie wird immer hier drinnen sein," flüster ich leise & ich tippe mir auf mein Herz.
6.12.09 18:31


Tanzend überspringe ich jede Pfütze, die sich auf dem nassen Boden gebildet hat

& in die letzte trete ich doch rein – dann versinken meine Füße ein wenig im Matsch und du lachst mich aus, weil ich so tollpatschig bin.


Wenn draußen die Sonne scheint, blinzelst du in den Himmel und ich rümpfe die Nase weil das Licht so hell ist.
Dann laufen wir über einen Sandboden, heben flache Steine auf und du versuchst mir zu zeigen, wie man die über das Wasser reisen lässt.
Mit einem lauten Knall landen die Steine dann bei mir im Wasser und hinterlassen eine nasse Fontäne.
Du wuselst mir zärtlich durch die Haare und sagst, dass ich das richtig gut mache, auch wenn es für andere Menschen nicht perfekt ist.
Aber genau deswegen magst du mich so.

Zwischen all den verklebten, nächtelang durchtanzenden Menschen stehst du und wippst zusammen mit der Musik auf einer maroden Holztreppe zu dem Beat, den man sogar mit dem Herz fühlen kann.
Ich lache und winke dir aus einer Entfernung zu, die man mit einem Schritt überwinden könnte.
Und dann schließen wir beide die Augen und hören die Musik nicht mehr nur durch die Ohren, sondern fühlen sie die ganze Nacht, bis die Sonne über der Elbe aufgeht.

 

[...]

 

Du hast für jedes Gefühl eine Farbe und für jeden Gedanken von mir einen Ort, an dem du ihn aufbewahrst und ihn dann aus einer verstaubten Holzkiste herausholst, falls ich ihn vergessen habe.

 

6.12.09 18:18


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